Über diesen Blog

„Als Max eines Morgens von einem einarmigen Bettler ein goldenes U-Bahn-Ticket geschenkt bekommt, ist das der Beginn einer Reise, die sein Leben verändern wird.“

Max, der Protagonist in Andreas Steinhöfels Roman „Der mechanische Prinz“ ist ein durchschnittlicher Junge, der nichtsahnend in ein Abenteuer hinein stolpert und fortan gegen seine schlimmsten Ängste ankämpfen muss. Er wird gezwungen sich mit ihnen auseinanderzusetzen, sein unglückliches Leben zu reflektieren und bekommt die Chance etwas daran zu ändern. Wir als Leser bekommen kein goldenes Ticket und werden nicht so harsch aufgefordert uns unseren Problemen zu stellen und doch haben wir sie genauso wie Max, diese Angst, die uns im Nacken sitzt. Ein kaltes Gefühl, das sich wie ein Schatten über unsere Seele legt, uns erdrückt, uns traurig und wütend macht. Oft schieben wir sie einfach beiseite, manchmal ist sie auch nur als dumpfes Hintergrundgeräusch kaum wahrnehmbar oder so punktuell wie ein Pochen in den Schläfen, das sich noch ausblenden lässt. Aber Max beweist uns auf seiner abenteuerlichen Reise durch die Refugien, was es heißt, für sich einzustehen und über sich hinaus zu wachsen. Das ist mit einigen Lektionen verbunden und mit diesen Lektionen beschäftigt sich auch dieser Blog. Mit einigen der vielen Lektionen des Lebens.

Dieses Jahr wird „Der mechanische Prinz“ im Schauspielhaus Bochum im Rahmen des Projektes „Schulen in Bewegung“ auf der Kammerbühne zu sehen sein! Um die 70 Schüler von sechs verschiedenen Schulformen inszenieren das Stück unter professioneller Anleitung. Die Schüler übernehmen in verschiedenen Arbeitsgruppen von Kostüm über Bühnenbild bis hin zu Schauspiel und Tanz alles was für das Stück auf und hinter der Bühne wichtig ist. Dabei lernen sie nicht nur, was es bedeutet ein riesiges Projekt zu stemmen, sondern auch Verantwortung für sich und ihre Gruppe zu haben, mit anderen konzentriert zu arbeiten und Vorurteile gegenüber anderen Schulformen abzubauen. Und am Ende belohnt sie der Erfolg!

Ich, als eine der diesjährigen FSJlerinnen des Jungen Schauspielhauses, begleite das Projekt organisatorisch. Mein Name ist Kerstin, ich bin 20 Jahre alt und arbeite nun insgesamt ein Jahr lang im Jungen Schauspielhaus. Ein FSJ bedeutet freiwilliges, soziales Jahr und das kann man auch speziell im kulturellen Bereich machen. Weil das Schauspielhaus eine spannende Institution ist und ich mich persönlich sehr für das Theater begeistere, freue ich mich über die Chance in die Theaterwelt hineinschauen zu können und zu lernen, was es bedeutet an so einem großen Haus zu arbeiten.

(Die Bildrechte liegen bei Jens Niemeier und Diana Küster.)

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